»People ignore design that ignores people.«

Frank Chimero

Prozessdesign und transformative Methoden

Innovative Ideen können sich nur dann erfolgreich durchsetzen, wenn sie für potenzielle Nutzende sowie Nicht-Nutzende verständlich und vorstellbar sind. Schrift und Sprache allein reichen hier oftmals nicht aus. Durch kreative Gestaltung lassen sich Zukunftslösungen bereits im Vorfeld von Forschungsagenden und Technologieentwicklung so anschaulich und plastisch vermitteln, dass sie auch für Nicht-Expertinnen und Nicht-Experten lebendig werden. Mittels visuellen, haptischen, interaktiven und experimentellen Formaten macht das Kompetenzteam Prozessdesign und transformative Methoden Bedarfsszenarien und Innovationspotenziale greifbar.

Das Vorgehen erleichtert den Dialog zwischen allen involvierten Akteuren und unterstützt die moderierte Rückkopplung der Bedarfsperspektive an die jeweilige Fachdiskussion. Zur Unterstützung nutzerzentrierter Technologieentwicklung sowie zur Einbindung von User Experience entwickeln, testen und evaluieren wir transformative Methoden. Bisherige Forschungsergebnisse zeigen auf, dass durch den Einsatz transformativer Methoden neuartige Ansätze für bedarfsorientierte Innovation generiert werden können. Die Expertise des Kompetenzteams Prozessdesign und transformative Methoden lässt sich anschaulich anhand von drei Prinzipien darstellen:

Empower

  • Unterstützung der bedarfsorientierten Forschungsplanung durch die Konzeption und Umsetzung von Workshop-Formaten und Denkräumen für die nutzerzentrierte Technologieentwicklung.
  • Entwicklung, Erprobung und Anpassung von transformativen Methoden, die mögliche Zukünfte, Bedarfe und technologische Lösungsansätze verstehbar machen und Verständnisbarrieren auflösen.

Transform

  • Visuelle und inhaltliche Aufbereitung, Verdichtung und gestalterische Übersetzung von ermittelten Bedarfsszenarien und technologischen Lösungsansätzen in greifbare Objekte und non-verbale Vermittlungsformate.
  • Mögliche Resultate dieses Transformationsprozesses können beispielsweise Designprototypen, Prozessmodelle, Ideenbücher, gestaltete Szenarien oder Filme sein.

Provoke

  • Begleitung von technologischen und gesellschaftlichen Prozessen in ihrer Entwicklung und Anstoß von interdisziplinären Diskursen.
  • Gestaltung von experimentellen, provokanten oder spekulativen Prototypen und Kommunikationskonzepten.