BSR 2030+

Langfristige Positionierung der Berliner Stadtreinigung als Gestalterin in einem lebenswerten Berlin

Die Stadt ist im Wandel und steht vor neuen Möglichkeiten und Herausforderungen – technologisch, ökologisch und gesellschaftlich. Als größtes kommunales Unternehmen für Stadtreinigung und Abfallentsorgung ist die Berliner Stadtreinigung (BSR) schon heute Teil dieses Wandels und gestaltet die Stadt von morgen mit.

Ziel ist es strategische Optionen im zukünftigen Möglichkeitsraum gemeinsam mit der Berliner Bevölkerung zu entwickeln und zu diskutieren.


Das Projekt BSR 2030+ ist zweiteilig aufgesetzt und besteht (1.) aus einem Gesellschafts- und Technologieforesight und (2.) einem Dialogprozess mit der Stadtgesellschaft. Auf der Grundlage der im ersten Schritt entwickelten Zukunftsbilder und -impulse können langfristige strategische Entscheidungen vorbereitet, Pilotprojekte aufgesetzt und eine breite Zukunftsdiskussion angestoßen werden. In dem Zukunftsdialog werden die verschiedenen Entwicklungsoptionen öffentlich diskutiert.

Projektablauf

Zukunftsdialog: Online und analog in der Stadt

Teil 2, Januar 2019-Dezember 2019

Die im Gesellschafts- und Technologieforesight identifizierten Zukunftsbilder und Entwicklungsmöglichkeiten für die BSR, werden in 2019 mit der Berliner Stadtgesellschaft diskutiert. Das Fraunhofer CeRRI wird in den kommenden Monaten einen Zukunftsdialog initiieren, in dem es darum gehen wird, wie wir zukünftig in Berlin leben wollen und welche Rolle die BSR dabei spielen kann. Dazu wird es sowohl interaktive Ausstellungsformate im Stadtraum und Pop-up Stationen, als auch eine Online-Plattform geben. Grundlage für diesen Dialog bilden spekulative Designartefakte, die den Möglichkeitsraum 2030+ erlebbar machen.

Der Zukunftsdialog wird öffentlich sein. Ankündigungen zu den Veranstaltungen finden Sie laufend auf unserer Webseite unter News. Sie möchten von uns informiert werden? Schicken Sie eine E-Mail an Hannah Glatte und Sie werden von uns rechtzeitig informiert.

Gesellschafts- und Technologieforesight

Teil 1, Januar 2018-Dezember 2018

Leitfrage in dem Projektteil war, welche neuen Aufgaben und Geschäftsmodelle sich in einer langfristigen Perspektive für die BSR ergeben können. Dazu wurde vom Fraunhofer CeRRI ein mehrstufiger iterativer Prozess aufgesetzt, in dem ein partizipativer Gesellschaftsforesight mit einem Technologieforesight eng verschränkt wurde.

Als Strategietool angelegt, ging es dabei im Prozess zunächst darum, den zukünftigen Möglichkeitsraum Berlin 2030+ breit aufzuspannen, um auf dieser Grundlage neue Impulse zur Zukunftsgestaltung zu identifizieren und langfristige strategische Handlungsfelder abzuleiten.

Auf Grundlage der Recherche wurde ein partizipativer Workshop „Berlin 2030+“ stadtgesellschaftliche Vordenker und Vordenkerinnen konzipiert, bei dem gemeinsam unterschiedliche mögliche Entwicklungspfade bis zum Jahr 2030 und darüber hinaus erforscht wurden. Die Ergebnisse bildeten zusammen mit der Technologievorausschau des Fraunhofer INT in die Basis für die partizipative Entwicklung unternehmerischer Optionen für die BSR und die Ableitung von Zukunftsbildern.

Die identifizierten Chancen dazu könnten sich bis 2030 nicht nur durch technische Entwicklungen in der Stadtreinigung und Abfallentsorgung ergeben, sondern auch in der Erweiterung der Geschäftsbereiche liegen. Diese könnten teilweise mit Veränderungen für die Stadt verbunden sein, weshalb die Bevölkerung in einem nächsten Schritt in die Zukunftsgestaltung einbezogen wird.

Workshop Impression

Workshop Materialien

Workshop Teilnehmende