»From science in society to science for society, with society.«

Richard Owen

Bedarfsorientierte Forschungsplanung

Das Kompetenzteam Bedarfsorientierte Forschungsplanung entwickelt innovative Vorgehensmodelle, die es ermöglichen, Forschungsagenden und Technologieentwicklungsprozesse von Anfang an bedarfsorientiert zu gestalten.

Wünsche und Ansprüche potenzieller Nutzender wie Nicht-Nutzender an Zukunftslösungen werden dazu weit im Vorfeld der Technologieentwicklung systematisch für Forschung und Innovation nutzbar gemacht. Auf diese Weise lassen sich neue Impulse für die Zukunftsgestaltung generieren.

Unser Vorgehensmodell zur bedarfsorientierten Forschungsplanung verbindet auf neuartige Weise Methoden aus der Design-Forschung und der Sozialwissenschaft:

  • Im ersten Schritt werden Nicht-Expertinnen und Nicht-Experten befähigt, ihre Bedarfe, Wünsche und Ansprüche an die Zukunft zu artikulieren und in Bedarfsszenarien zu verdichten. So können Akzeptanzschwellen und Marktbedürfnisse für zukünftige Technologien frühzeitig identifiziert und bei der Technologieentwicklung gezielt berücksichtigt werden.
  • Im zweiten Schritt findet die Reflexion und Weiterentwicklung der ermittelten Bedarfsszenarien innerhalb eines interdisziplinären Experten- und Stakeholderdiskurses statt. Hier werden Wege zur (technologischen) Realisierung der Szenarien erarbeitet und die zeitlichen Entwicklungshorizonte definiert.

Erst durch diese moderierte Rückkopplung der Bedarfsperspektive an die Fachdiskussion können die Impulse von Nicht-Expertinnen und Nicht-Experten in Forschungsagenden, technologischen Innovationen und gesellschaftlichen Transformationsprozessen wirksam werden. Ziel unseres bedarfsorientierten Vorgehens sind erfolgreiche, gesellschaftlich akzeptierte und nachhaltige Zukunftslösungen.