Ganzheitlich wirksamer Transfer

Entwicklung eines dreiteiligen Methodensets zur Beschreibung, Steigerung und Darstellung des Impacts von Forschungs- und Entwicklungsprojekten.

Das Projekt „Ganzheitlich wirksamer Transfer“ wird vom Fraunhofer CeRRI (IAO) in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Zukunftsstiftung durchgeführt. Ziel ist die Entwicklung eines digitalen Methodensets, mit dem Forschungs- und Entwicklungsprojekte ihren Impact beschreiben, steigern und kommunizieren können. Das Projekt wird vom BMFTR gefördert, die Laufzeit ist von August 2025 bis Juli 2028.

Eine stärkere Impact- und Missionsorientierung von Forschung und Innovation ist heute eine zentrale Forderung in deutschen und internationalen Forschungsrahmenprogrammen. Um diesem Anspruch auf Ebene einzelner FuE-Projekte gerecht zu werden, brauchen Projektteams Methoden, um ihren Impact frühzeitig zu planen, zu beschreiben, zu steuern und zu kommunizieren. Im Projekt „Ganzheitlich wirksamer Transfer“ wird ein solches Methodenset forschungsbasiert und praxisnah entwickelt und als digitales Tool breit zugänglich gemacht. Über die strukturierte Beschäftigung mit dem sozialen, ökologischen und ökonomischen Impact von FuE-Projekten steigt auch die Transferkompetenz der beteiligten Projektmitarbeitenden.

Die Entwicklung der Methoden wird in Kooperation mit zwei FuE-Projekten realisiert, die durch die Fraunhofer-Zukunftsstiftung gefördert werden. Diese werden als im Rahmen von Workshops in die Entwicklung und den Test der Methodeneinbezogen. Alle Projekte aus der Förderlinie der Fraunhofer-Zukunftsstiftung haben das Ziel, zu einer ökologisch intakten, sozial ausgewogenen und ökonomisch nachhaltigen Welt beizutragen und zeichnen sich durch einen hohen Anwendungsbezug aus.

Das Projekt wird in vier Arbeitspaketen realisiert: In den ersten drei Arbeitspaketen werden die drei Komponenten der Methode forschungsbasiert und in Kooperation mit den Fokusprojekten entwickelt. Im Rahmen des vierten Arbeitspakets wird die Entwicklung evaluiert, zudem werden die Methoden in diesem Arbeitspaket in ein digitales Tool überführt. Ein Beirat mit Impact-Expert:innen aus Forschungsorganisationen und Unternehmen begleitet das Projekt.