Leistungsstarke KI-Modelle, insbesondere große Sprachmodelle, ermöglichen zunehmend die Erzeugung sozialer In-silico-Daten – also simulierter Daten zu menschlichem Verhalten und sozialer Interaktion. Während In-silico-Methoden in der pharmazeutischen Forschung etabliert sind, steht ihr Einsatz in den Sozialwissenschaften noch am Anfang. Damit verbinden sich neue Chancen, aber auch zentrale Fragen: Wer wird in Simulationen sichtbar, wer bleibt unsichtbar?