Leistungsstarke KI-Modelle, insbesondere große Sprachmodelle, ermöglichen zunehmend die Erzeugung sozialer In-silico-Daten – also simulierter Daten zu menschlichem Verhalten und sozialer Interaktion. Während In-silico-Methoden in der pharmazeutischen Forschung etabliert sind, steht ihr Einsatz in den Sozialwissenschaften noch am Anfang. Damit verbinden sich neue Chancen, aber auch zentrale Fragen: Wer wird in Simulationen sichtbar, wer bleibt unsichtbar? Welche Verzerrungen prägen die Modelle? Und welches Wissen lässt sich daraus verantwortungsvoll gewinnen?
Die Community of Practice bringt Akteur:innen aus Sozialwissenschaft, Informatik und angrenzenden Disziplinen zusammen, um Anwendungspotenziale zu identifizieren und ethische Leitplanken für Forschung, Politikberatung und Technologieentwicklung zu erarbeiten.
Ziele
- Potenziale erschließen: sinnvolle Einsatzfelder sozialer In-silico-Daten in Forschung und Praxis
- Ethische Orientierung schaffen: Umgang mit Bias, Repräsentationsrisiken und Unsichtbarkeiten
- Interdisziplinären Austausch stärken: gemeinsame Sprache, Methoden und Standards entwickeln
- Folgeprojekte anbahnen: Ideen für Forschungsanträge, Piloten oder Technikfolgenabschätzungen
Kontakt / Mitmachen
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