Innovation im Mittelstand sichtbar, bewertbar und weiterentwickelbar machen
Der Innovationswettbewerb TOP 100 ist seit vielen Jahren ein etabliertes und renommiertes Format zur Auszeichnung besonders innovativer mittelständischer Unternehmen in Deutschland. Mit dem Projekt TOP 100 Innovationsmethodik Plus entwickelt das Fraunhofer IAO ab 2026 die wissenschaftliche und methodische Grundlage des Wettbewerbs gezielt weiter: robust, zukunftsfähig, am Stand der Innovationsforschung ausgerichtet und zugleich nah an der Unternehmenspraxis.
Ziel ist es, bewährte Strukturen und Bewertungskriterien zu erhalten und gleichzeitig neue Impulse auf die Betrachtung von Innovation im Mittelstand zu setzen. Dazu zählen unter anderem digitale Auswertungslogiken oder Themen wie Resilienz, Ambidextrie, KI-Adaption oder die Wirkung von Innovationen.
Das Besondere an dem Projekt: Es geht nicht nur um die Weiterentwicklung eines Wettbewerbs, sondern um ein Instrument, das Unternehmen echten Mehrwert bietet. Jedes teilnehmende Unternehmen erhält eine individuelle Innovationsbilanz. Bei wiederholter Teilnahme können zusätzlich Fortschrittsbilanzen entstehen, die Entwicklungen über die Zeit sichtbar machen. So wird aus der Auszeichnung zugleich ein datenbasiertes Lern- und Entwicklungsformat.
Warum ist das wichtig?
Gerade für den Mittelstand ist das relevant. TOP 100 macht die Innovationskraft von Unternehmen sichtbar, die in ihren Branchen oft Trendsetter sind, aber außerhalb ihres Marktes nicht immer die Aufmerksamkeit erhalten, die ihrer Leistung entspricht. Damit stärkt das Projekt nicht nur die wissenschaftliche Qualität des Wettbewerbs, sondern auch die Sichtbarkeit von Hidden Champions und innovationsstarken Mittelständlern.
Kommen Sie mit uns in Kontakt
Im Projekt arbeiten die Forschungsbereiche Innovation Design (17300) sowie Unternehmenskultur und Transformation (19100) zusammen. Die Projektleitung liegt bei Dr. Christine Haller und Dr. Clemens Striebing.