Hintergrund:
Geopolitische Umbrüche, wissenschaftliche Disruptionen und gesellschaftliche Dynamiken verändern das globale Forschungssystem - und damit das Umfeld, indem die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) agiert.
Ziel:
Um auch im Strategiezyklus 2028-2032 wirksam und vorausschauend zu handeln, initiierte die AvH eine strategische Foresight-Analyse. Diese soll zentrale Entwicklungen frühzeitig erkennen und verständlich aufbereiten, um das institutionelle Frühwarnsystem zu stärken. Auf dieser Basis werden Prioritäten gesetzt und Maßnahmen in verschiedenen Szenarien geprüft. Das Projekt schließt Erkenntnislücken, erhöht die strategische Resilienz und positioniert die AvH weiterhin als aktive Gestalterin im deutschen und internationalen Wissenschaftssystem.
Vorgehen:
Die Erstellung des Foresight-Reports erfolgt in einem iterativen, datenbasierten Prozess, bei dem das Projektteam der AvH an entscheidenden Stellen eingebunden wird, um strategisch relevantes Organisationswissen systematisch und kontinuierlich mit dem Foresight-Prozess zu verzahnen.
- Datenerhebung und Trendidentifikation (Systematische Dokumentenanalyse/ Desk Research und KI-gestütze Textanalyse)
- Trendbewertung (Delphi-Erhebung mit Expert*innen aus dem internationalen Wissenschaftssystem; Umfrage mit den Gastgebenden an deutschen Hochschulen, Cross-Impact Matrix, Workshop zur Trendbewertung)
Die finale Auswertung erfolgt in mehreren aufeinander abgestimmten Schritten, wie Trendaggregation und Szenarioentwicklung zur Ableitung strategischer Optionen, sowie Windtunneling und Reporting.
Ergebnis:
Der finale Foresight-Report liefert der Stiftung eine belastbare Grundlage für die Strategie 2028-2032 - vorausschauend und wirkungsorientiert.
Projektlaufzeit: 01.10.2025 – 01.06.2026 (8 Monate)
Auftraggeber: Alexander von Humboldt-Stiftung