Wie werden biobasierte Materialien zum Innovationstreiber für Baden-Württemberg und wie bleibt der Maschinenbau in Baden-Württemberg auch in Zukunft stark?
Diese Fragen stehen im Zentrum des partizipativen Foresight-Prozesses „Baden-Württemberg 2035“, initiiert durch die Technologiebeauftragte der Wirtschaftsministerin Baden-Württemberg. Der Vorausschauprozess wird von der Prognos AG und dem Fraunhofer IAO durchgeführt.
ZIEL
Ziel ist, zentrale Zukunftsbilder für Wirtschaft und Arbeit 2035 frühzeitig zu identifizieren und gemeinsam mit Akteuren aus Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft strategisch auszugestalten.
Im Prozess werden die Perspektiven der verschiedenen Akteure in Baden-Württemberg systematisch eingebunden, um tragfähige Zukunftsbilder und konkrete Ansatzpunkte für die wirtschafts- und innovationspolitische Ausrichtung zu erarbeiten.
VORGEHEN
Das Projekt umfasst folgende Schritte:
- Identifizierung und Bewertung relevanter technologischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Trends und Themenfelder.
- Zukunftslabore mit Unternehmensvertreterinnen und -vertretern der Branchen Chemie-, Werkstoff- und Materialwirtschaft sowie des Maschinen- und Anlagenbaus in Baden-Württemberg zur Ableitung von Szenarien und Zukunftsbildern. Sie setzten auf Praxiswissen der Unternehmen, um robuste Einschätzungen von der Zukunft zu entwickeln und konkrete Handlungsoptionen abzuleiten.
- Strategischer Begleitkreis mit hochrangigen Expert*innen aus Technologieentwicklung, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft und Studierendenbefragung, um die Szenario- und Zukunftsbildentwicklung strategisch einzubetten und zu legitimieren.
- Ableitung von Roadmaps und konkreten Handlungsempfehlungen im Rahmen der Einbindung von Intermediären in Verbänden, Gewerkschaften, Netzwerken und Wirtschaftsförderungen mit klar priorisierten Handlungsfeldern, konkreten Maßnahmen und zeitlichen Meilensteinen.