Food Fictions

Das Projekt Food Fictions ist Teil des „Wissenschaftsjahres Bioökonomie“ und zielt darauf, mit neuen Methoden der Wissenschaftskommunikation einen chancenorientierten Dialog zu bioökonomischen Innovationen im Bereich Ernährung anzustoßen.

Die Art wie wir essen, ist die Art wie wir unseren Planeten und unsere Zukunft gestalten. Gleichzeit stellt uns eine wachsende Bevölkerung vor die globale Herausforderung, genügend gesunde Lebensmittel zu produzieren und zugänglich zu machen und dabei unsere Ressourcen zu schonen.

Die Bioökonomie liefert hier eine Reihe an Lösungsansätzen - von lokalen Kreislaufwirtschaften bis hin zu neuen biotechnologischen Produktionsverfahren. Der Mensch wird dabei selber zu einem wichtigen Bestandteil des Kreislaufs. Groß sind daher Fragen nach der Akzeptanz sowie nach den ethischen und sozialen Dimensionen bioökonomischer Innovationen im Bereich Ernährung. Und zwar sowohl in Hinsicht darauf, was wir essen werden, als auch in Hinsicht darauf, wie unsere Esskultur aussehen wird.

Um neue Formate der Wissenschaftskommunikation zu erproben, entwickelt das Projekt in Zusammenarbeit mit Experten aus der Wissenschaft ökologische und gesellschaftliche Zukunftsbilder, die in eine Pop-Up-Ausstellung mit spekulativen Elementen und essbaren Prototypen übertragen werden. Ziel der Ausstellung ist es, die Zukunftsbilder in begleitenden digitalen „Cooking the Future“-Formaten mit BürgerInnen zu diskutieren und bedarfsorientiert weiter zu entwickeln.

Das erste Ausstellungsformat sowie die ersten digitalen Workshops sind für September 2020 im Museum für Naturkunde in Berlin geplant. Die Anmeldung für die Workshops erfolgt ab Mitte August 2020.

Weitere geplante Veranstaltungen werden zum entsprechenden Zeitpunkt auf der News-Seite und auf Twitter angekündigt.

Rahmendaten:

  • Gefördert durch BMBF
  • Ein Projekt des Wissenschaftsjahres Bioökonomie 2020-21
  • Bis voraussichtlich 2021